Die 4 Fälle sind ein Dauerbrenner in der Volksschule — und sie tauchen auch in der Unterstufe wieder auf. Viele Kinder tun sich schwer damit. Aber mit den richtigen Fragewörtern und ein bisschen Übung sitzen sie schnell.
Die 4 Fälle auf einen Blick
1. Fall (Nominativ): Wer oder was? — Der Hund läuft. → Wer läuft? Der Hund.
2. Fall (Genitiv): Wessen? — Das Spielzeug des Hundes. → Wessen Spielzeug? Des Hundes.
3. Fall (Dativ): Wem? — Ich gebe dem Hund einen Knochen. → Wem gebe ich den Knochen? Dem Hund.
4. Fall (Akkusativ): Wen oder was? — Ich sehe den Hund. → Wen sehe ich? Den Hund.
Der Trick mit den Artikeln
Am einfachsten erkennt man den Fall am Artikel. Bei männlichen Nomen ändert sich der Artikel in jedem Fall:
der (1. Fall) → des (2. Fall) → dem (3. Fall) → den (4. Fall)
Bei weiblichen Nomen: die → der → der → die. Und bei sächlichen: das → des → dem → das.
Tipp: Männliche Nomen sind am besten zum Üben, weil sich dort der Artikel in jedem Fall ändert!
Die Ersatzprobe — der Geheimtipp
Dein Kind ist unsicher ob es der 3. oder 4. Fall ist? Dann hilft die Ersatzprobe:
Ersetze das Nomen durch "mir" oder "mich".
"Ich helfe dem Mann" → "Ich helfe mir" → mir = 3. Fall ✓
"Ich sehe den Mann" → "Ich sehe mich" → mich = 4. Fall ✓
Mir = 3. Fall (Dativ), Mich = 4. Fall (Akkusativ). Funktioniert immer!
Üben, üben, üben
Die 4 Fälle versteht man schnell — aber sie sicher zu erkennen braucht Übung. Je mehr Sätze dein Kind analysiert, desto automatischer wird es.
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