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lernen verstehen

Wie lernt das Gehirn? Warum Wiederholung wichtiger ist als Verstehen

Dein Kind hat den Stoff verstanden, alles perfekt erklärt — und am nächsten Tag ist alles weg. Warum? Weil Verstehen nicht Können ist.

Dein Kind hat den Stoff verstanden. Es hat dir alles perfekt erklärt. Am nächsten Tag in der Schule — alles weg. Kommt dir das bekannt vor?

Das liegt nicht an deinem Kind. Das liegt an der Art wie unser Gehirn funktioniert.

Verstehen ist nicht Können

Es gibt einen Unterschied zwischen "Ich habe es verstanden" und "Ich kann es abrufen". Verstehen passiert im Moment — das Gehirn erkennt ein Muster, es macht Klick. Aber Können entsteht erst durch Wiederholung, durch das immer-wieder-Abrufen des Gelernten.

Stell dir das wie einen Weg durch den Wald vor. Beim ersten Mal musst du dich durch Gestrüpp kämpfen. Beim zweiten Mal ist der Weg schon ein bisschen erkennbar. Beim zehnten Mal ist es ein ausgetretener Pfad. Und beim hundertsten Mal ein Trampelpfad, den du auch im Dunkeln findest.

Genauso funktionieren die Verbindungen im Gehirn: Jedes Mal wenn dein Kind eine Aufgabe übt, wird die Verbindung zwischen den Nervenzellen stärker. Die Nervenbahnen werden quasi isoliert und leiten schneller.

Die Vergessenskurve: Warum dein Kind morgen 70% vergessen hat

Der Psychologe Hermann Ebbinghaus hat schon vor über 100 Jahren herausgefunden: Nach einem Tag haben wir etwa 70% des Gelernten vergessen. Nach einer Woche sind es über 90%.

Aber — und das ist die gute Nachricht — jede Wiederholung flacht die Kurve ab. Nach der ersten Wiederholung vergisst man weniger. Nach der dritten noch weniger. Nach der fünften sitzt es.

Das bedeutet: Lieber 4 Tage je 15 Minuten üben als einmal 60 Minuten am Vortag der Schularbeit.

Was bedeutet das für das Üben zu Hause?

Kurz und oft statt lang und selten. 10–15 Minuten pro Tag bringen mehr als eine Stunde am Wochenende. Das Gehirn braucht die Pausen dazwischen um das Gelernte zu verarbeiten.

Aktiv abrufen statt passiv lesen. Das Schulbuch nochmal durchlesen fühlt sich produktiv an — ist es aber kaum. Viel wirksamer: Das Buch zuklappen und versuchen, den Stoff aus dem Gedächtnis aufzuschreiben oder Übungsaufgaben zu lösen.

Fehler sind Freunde. Wenn dein Kind eine Aufgabe falsch löst und dann die richtige Antwort sieht, lernt das Gehirn stärker als wenn es die Antwort einfach vorgelesen bekommt. Der Moment des "Ach so, DESHALB!" ist der Moment in dem die Verbindung entsteht.

Was J.O.N.I. damit zu tun hat

Genau diese drei Prinzipien stecken in J.O.N.I.: Kurze Übungseinheiten die man jeden Tag machen kann. Aktives Lösen statt passives Lesen. Und sofortiges Feedback bei jeder Aufgabe — mit Erklärung, auch wenn man richtig liegt.

Keine Magie. Keine Revolution. Einfach die Art wie das Gehirn am liebsten lernt — verpackt in eine App.

Dein Kind hat bald eine Schularbeit? Probier J.O.N.I. kostenlos aus.

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